Samstag, 7. November 2026

4676 Die Angst vor der Kälte

 



10:35 a.m.  Ich habe Angst vor der Kälte. Das stelle ich immer wieder und immer öfter fest. Und mir ist immer öfter kalt, auch wenn es 20 Grad in der Wohnung hat. Mit Schaudern und Schrecken denke ich an meine acht Jahre in der Denglergasse zurück, wo ich nur einmal, höchstens zweimal die Woche eingeheizt habe und es im Winter oft nur 12 Grad in der Wohnung hatte. Der Rekord lag bei 8 Grad, da war ich nahe am Durchdrehen. Ich vermute, dass meine aktuelle Angst mit diesen Erfahrungen zu tun hat. Auch meine Hände sind ständig kalt und so wie jetzt beim Öffnen von Servietten und Zeitungsseiten stellen sich meine Finger wie erfroren an. Damals, in der unbeheizten Zeit, ist es nur ums Überleben gegangen, da mußte ich alle meine Ängste und Panik einfach ständig abwehren und verdrängen. Es ist ja einiges dazugekommen: über 40 Grad Fieber ohne Krankenversicherung und ohne mir eine Behandlung leisten zu können. Ich dachte schon, jetzt ist es aus und ich muß sterben, oder bleibe nach dem Zeckenbiss vorher bestenfalls mit geschädigtem Gehirn zurück. Jetzt allerdings sitze ich im Kaffeeamt und gönne mir ein köstliches und üppiges Frühstück: ein Traum von einem getoasteten Brioche mit allem möglichen aufgepackt (Mach’s Madam heißt es und ich hatte schon Hemmungen, die Bestellung der Kellnerin gegenüber auszusprechen) und jetzt habe ich mir noch so ein richtiges, gehoben rustikales Waldviertler Schinkenbrot bestellt, das soeben serviert worden ist.

Warum prasse ich heute so? Ich hätte ja noch Lust auf etwas Süßes. Nun, es hat sich so ergeben, weil meine liebe Frau verreist ist (wie war das mit den Mäusen, die Kirtag feiern?) und somit kein Frühstücksmüsli da ist und ich keine Lust hatte, mir ein Frühstück zu bereiten – wozu ich, nämlich eines zuzubereiten – ohne Probleme in der Lage wäre – nur, damit es kein Mißverständnis gibt.

Hier ist es heute Samstag so richtig voll und es herrscht Hochbetrieb (und das in einem Lokal, wo fast nur Frauen arbeiten) (aber es frauscht Hochbetrieb klingt auch blöd – der innere Spötter). Ah! Heute ist der Geburtstag meiner Mutter, wie mir bei einem Blick aufs Datum auffällt. Das ist natürlich eine große Provokation für sie, so ohne Not und gegen alle Vernunft und Disziplin das Geld aus dem Fenster zu werfen, das mir am Monatsende fehlen wird (die untergründigen Zusammenhänge der Themen, die sich da auftun, bis zu dem zwischen Mutter und Kälte sind ihm durchaus und sehr peinlich – der innere Spötter).

Der große Baum dort an der Straßenkreuzung läßt seine sonnigen Zweige so schön tanzen, und die EU-Fahne vorm Vermessungsamt zappelt vor Freude aus dem Schatten heraus mit. Ich rede mir ein, meine heutige Konsumation rechtfertigt es, dass ich noch bei einem dritten Cappuccino ein wenig sitzen bleibe, obwohl immer wieder Leute das Lokal betreten, die keinen freien Sitzplatz finden. Leicht fällt es mir nicht, aber übersatt wie ich bin, bewahrt mich meine körperliche Trägheit, aufzuspringen und voller Schuldgefühle (die Schuld zu leben und einen Lebensraum zu beanspruchen) meinen Platz freizugeben.

Das ist etwas Neues: im vollen Lokal und bei Besucherandrang nur mehr Kaffee zu trinken und zu schreiben; ich gäbe viel dafür, wenn mir – sagen wir: zwanzig erfolgreiche Publikationen finanziell und psychisch den Rücken stärken würden. Aber es ist hald (sic!) nicht drin! (Und wer weiß, ob du dich dann getraut hättest, hald im Gegensatz zu allen Ableitungen von halten mit weichem d zu schreiben; so jetzt, bei deiner sehr überschaubaren Leserschar, handelst du dir damit keine Zurechtweisungen, keine Konflikte und keine Streitereien mit Lektoren ein – der innere Spötter.)

Aber ganz entspannt bin ich nun nicht, als der letzte leere Teller des Karottenkuchens abgeräumt ist. Ich blicke mich um und sehe sogar Leute, die bei einem Wasserglas ruhig und skrupellos (Gottseidank!) in ihr Handy starren. Mir kommt der Gedanke, ich könnte den zweiten Sitzplatz am Tisch für einen wartenden Gast freigeben, aber das wäre doch auch peinlich (lieber Freund, deine Unterwürfigkeit in Ehren, aber jetzt hör endlich auf damit! Reiß dich endlich zusammen! - der innere Spötter). Die Zweige des Kreuzungsbaumes winken mir zu und flüstern: Beruhige dich! Beruhige dich! Denke positiv! Schau, die Sonne scheint so schön auf alle nieder! (Auf die Guten und die Bösen, die Sieger und Verlierer, auf die Erfolgreichen und auf die Versager, auf die Überlebenden und die Untergängler … - der innere Spötter.) Okay, ich trinke aus und gehe.


(7.11.2026)


©Peter Alois Rumpf    November 2026    peteraloisrumpf@gmail.com

Freitag, 6. November 2026

4675 Leichter Schock

 



16:08.  Vorm Gang zum Kaffeeamt habe ich zu Hause einen leichten Schock erlitten. Mein Täschchen fürs Notizbuch hing, als ich mich zum Weggehen bereit gemacht habe, nicht an seinem Haken. Ich hatte schon befürchtet, mein einziges Werkzeug für meine mein Dasein berechtigende Arbeit und zu deren Dokumentation verloren zu haben, irgendwo liegen gelassen, aber es hing bloß am Haken für mein Handytäschchen (hmm! Dazu fällt selbst mir nichts mehr ein – der innere Spötter). Und auf dem Weg dann - das Sonnenlicht beglückte nur mehr die obersten Stockwerke der Häuser – ist ein sonnenbeschienener Hubschrauber genau über meinen Scheitel geflogen, relativ langsam, ist mir vorgekommen. Und - im Kaffeeamt dann – habe ich nur schnell einen Kaffee getrunken und den Standard nur schnell durchgeblättert und nichts geschrieben, weil ich zum Eintippen nach Hause mußte (zu Recht! Es ist Mitternacht und ich sitze immer noch beim Tippen! - der Tipper). Das ist eigentlich alles! (Mein Lieblingszitat nach Daniil Charms.) (Fast alles! Dass du ganz kompliziert, umständlich und aufwändig unter einigem Hin-und-her für morgen einen Platz zum Frühstücken reserviert hast, läßt du unter den Tisch fallen – der innere Spötter.)


(6.11.2026)


©Peter Alois Rumpf    November 2026    peteraloisrumpf@gmail.com

4674 Wieder Sisyphos

 



11:39 a.m.  Ich habe all meinen Mut zusammengenommen und bin nach dem Besuch der Franz-West-Ausstellung in der albertina modern so ein bißchen literarisch ins Café Museum gegangen. Gleich nach dem Eingang drinnen unschlüssig herumstehend, überlegend, ob hierher zu gehen ein Blödsinn war, und ob des traditionellen Kellnertums und Touristenandrangs verschreckt, hatte ich mich schon zum Ausgang – der vorhin noch der Eingang war – gedreht, um das Kaffeehaus – die alle immer mehr wie Restaurants auftreten, was mich nervös macht, weil ich nur einen Kaffee trinken und Zeitung lesen will, das mir so schnell unangenehm und peinlich wird – umgedreht, um also hinauszugehen, als mich ein Kellner angesprochen hat und, nachdem ich mit jämmerlicher Stimme gestanden habe, dass ich als Einzelperson bloß einen Kaffee trinken und Zeitung lesen will, hat er mir die kleinen Tische gezeigt und mich ermutigt, einfach einen Platz auszuwählen und die Aufforderung angefügt, ich solle mich wie zu Hause fühlen. Das war sehr nett – wörtlich genommen wäre es fürs Kaffeehaus etwas riskant, denn wer weiß … . Aber jetzt scheint mich der Kellner zu übersehen. Das ist ein Grund zu bleiben. Der Hauptgrund ist allerdings, dass mein Körper nach einem Kaffee verlangt, und zwar will er den bald.

Ich hatte mich sehr auf die West-Ausstellung gefreut und bin zu Fuß in die albertina modern gepilgert, denn genau dort hatte ich vor Jahren in einer Gruppenausstellung einen seiner Sisyphoi gesehen (bist du sicher, dass der Plural stimmt? - der innere Spötter) und war davon richtig ergriffen und zu Tränen gerührt. Ich hatte den lange im Stehen angeschaut – Sitzgelegenheit gab es nicht – und mich hineingesteigert, habe die Skulptur als geschundenen Stein gedeutet, von Blut, Schweiß und Tränen edel beschmiert, ein Beweisstück einer universellen Vergeblichkeit; die Schrunden und Wunden der ewigen Bearbeitung und Abnutzung durch das mühsame Hinaufschieben und das ständige Hinunterrollen sind deutlich sichtbar - so auf die Art lacrimae rerum - wie auch die vergeblichen Anstrengungen des armen Sisyphos.

Und ich dachte, ich werde heute stundenlang vor einem Sisyphos sitzen, ihn anschauen und angaffen bis zum Weinen – übrigens: jetzt konnte ich endlich meinen Kaffee bestellen; der Kellner ist ganz von allein, ohne dass ich ihn rufen mußte, gekommen – in Wirklichkeit bin ich zweimal durch die sehenswerte Ausstellung gewandert – ich bin ja abgesehen von den Sisyphoi dem West gegenüber sehr skeptisch bis mißtrauisch – vor keinem Sisyphos gab es eine passende Sitzgelegenheit – diese und einige andere seiner Arbeiten haben mir durchaus gefallen, aber geweint habe ich nicht. Nichteinmal andeutungsweise. Der Kaffee übrigens ist etwas schal, in meinen Stammcafés ist er besser. Und Standard habe ich hier auch keinen gefunden. Ich gehe wieder schauen, ob inzwischen einer bei den Zeitungen liegt. Nein, ich finde keinen Standard (wichtig: das ist eine Ich-Aussage; ich behaupte nicht, dass es hier keinen gibt. Ich war schon nahe dran, einen der Kellner zu fragen, habe mich aber nicht getraut). Übrigens: wirken tut der Kaffee gottseidank. Bewundernswert ist das schon, wie der Kellner fünf Kaffeetablettes mit leerem Geschirr auf seinem linken Arm balanciert, mit dem rechten noch eines nimmt und alles flott davonträgt. Das ist gekonnt! Der Kurier – meine Verlegenheitslektüre – pentscht schon wieder den Babler und am Nebentisch reden sie auch von einem Parteivorsitzenden wie Insider. So! Jetzt könnte ich eigentlich nach Hause wandern. Die Preise hier sind schon ordentlich geschmalzen, aber das habe ich gewußt. Beim Zahlen war der Kellner blitzschnell da, kaum habe ich mein schwächliches Signal ausgeschickt.


(6.11.2026)


©Peter Alois Rumpf    November 2026    peteraloisrumpf@gmail.com

4673 Am Heimweg

 



15:01.  Am Heimweg fällt mir an einer Ampelstange ein Plakat eines Sri-was-weiß-ich-was als Einladung zu einer Meditationsveranstaltung auf; nicht zum ersten Mal, ich bin schon öfter da vorbeigerannt (genau gesagt: mußtest du bei Rot hier stehen bleiben und warten – der innere Spötter). Das Photo des Guru zeigt ein grinsendes Gesicht mit – so könnte man wegen der halb heruntergelassenen Augenlider sagen – Schlafzimmerblick. Schon eher abstoßend für mich, aber ich amüsiere mich beim Gedanken, mit solch einem Gesichtsausdruck zu sterben (warten wir es ab, bis es so weit ist – der innere Spötter).

„Unter anderem Klopeinersee“ fällt mir unterwegs als Titel für den Text ein und ich bleibe wirklich stehen und notiere ihn in mein Notizbuch (das bezieht sich am Ende auf den zum vorigen gewordenen Text, weil ich den ursprünglich einheitlichen in Ausstellung und Heimweg geteilt und den Titel gekürzt habe – der Tipper).

Es gibt so Stellen, wo sich das abgefallene Laub sammelt; herrlich, da raschelnd durchzuwaten.

Die tiefstehende Sonne trifft genau die vertikale Kante des mit Glas verkleideten Hochhauses. Eine blendende Explosion aus Licht. Darunter hat sich ein Parkhausschild mit grün leuchtender Aufschrift FREI ins Blickfeld geschoben.

Die jungen Bäume entlang der Straße zappelt unbeholfen im Wind.


18:38.  Ich bin längst zuhause, wollte meine Notizbuchtexte eintippen, aber bin völlig erschöpft. Nichts geht mehr. Ich werde morgen auch die Fitness streichen.

Ich hocke auf dem Bett und hoffe, ein wenig einzuschlafen.


(5.11.2026)


©Peter Alois Rumpf    November 2026    peteraloisrumpf@gmail.com

4672 Klopeinersee?

 



13:21.  Endlich wieder in der Boeckl-Josephsohn-Ausstellung im Leopoldmuseum. An der Kasse habe ich die zwei Kassierinnen angeschnauzt, weil schon zwei Personen gewartet haben und sie überhaupt keine Anstalten gemacht haben, ihr Getratsche zu beenden und die Kunden zu bedienen. Die Aufregung, in die ich mich damit versetzt habe, wirkt jetzt noch als leises Zittern und als Konzentrationsschwierigkeit beim Betrachten der großartigen Bilder und Skulpturen nach. Jetzt habe ich mich hingesetzt und versuche, mich zu beruhigen, denn meine Stimme zu erheben und mein Anrecht einzufordern, fällt mir nicht leicht. Und wenn der Zorn darüber, schon wieder übersehen und nicht wahrgenommen zu werden, so wie soeben einfach unkontrolliert durchrauscht, erfassen mich nachträglich Angst, Skrupel und Zittern, weil mein inneres System so programmiert ist, dass mir solch eine Selbstbehauptung gar nicht zusteht. Ich atme tief ein und aus, was jedoch bei meiner vorgebeugten, gekrümmten Sitzhaltung nicht viel bewirkt (aufrichten kann ich mich im Moment nicht).

Mein Blick geradeaus, wenn ich ihn aus meinem Notizbuch hebe, geht auf zwei kraftvolle, fast derbe Reliefs von Josephsohn, und ich finde sie umso toller, je länger ich hinschaue. Links und rechts kommen Bilder von Herbert Boeckl in das Gesichtsfeld, wenn ich meinen Kopf drehe. Ich setze mich um und schaue direkt auf Boeckls „Gruppe am Waldesrand“ von 1920, Öl auf Leinwand, und verliere mich ein wenig in die Lichtflecken der Sonne – wie ich annehme – auf Körper, Haut, Kleidung, Landschaft und Wolken. Ein herrliches Bild! - nicht das einzige hier - wahrscheinlich am Klopeinersee. So großartig und kraftvoll gemalt; auch der nebensächliche Schotterweg zum See, der hinter einer kleinen Böschung in der grünen Wiese auftaucht. Im Begleittext zum Bild steht etwas von der Auflösung des „Gegensatzes von Grobheit und Anmut“. Genau das ist es! Und genau das betrifft auch die Arbeiten von Hans Josephsohn und genau das verbindet die Arbeiten der beiden und deswegen ergänzen sie einander so gut. Ich kann den KuratorInnen dieser Ausstellung nur gratulieren (die werden stolz auf deine Gratulation sein! - der innere Spötter).

Ich gehe nochmals die kleinen, wunderbaren Reliefs aus Messing – alle ohne Titel – von Josephsohn ab – jedes nicht viel mehr als ein Dezimeter im Quadrat – die mich in ihrer Verdichtung wirklich anrühren.

Beim Boeckl: so schön gemalte Flächen! Auch die kleinen: eine Welt für sich. Überall ist Universum (... - der innere Spötter). Und trotz des Abstrakten stellen die Bilder Gegenständliches und Natur dar, und zwar ganz genau und richtig (du hättest Kunstkritiker werden sollen! So eine präzise und gelungene Ausdrucksweise! - der innere Spötter). Ich werde hoffentlich wieder hingehen können.


(5.11.2026)


©Peter Alois Rumpf   November 2026   peteraloisrumpf@gmail.com

4671 Im Rücken

 



10:59 a.m.  Ich liebe es, die prächtige und großzügige Lassallestraße von der Amtsstelle der kranken Österreichischen Gesundheitskasse, wo ich meine Belege der Kosten meiner Psychotherapie für ihre Teilrefundierung abgegeben habe, hinunter zum Praterstern zu wandern, besonders an so einem schönen Herbsttag (also gut: ich weiß schon, dass ich die Donau im Rücken habe und Flüsse an den tiefsten Stellen einer Landschaft fließen, aber dennoch empfinde ich es als ein Hinuntergehen. Mich würde schon interessieren, wie das objektive Gefälle der Lassallestraße ausschaut. Und: diese Lassallestraße weiß gar nicht, welch ein prächtiger Boulevard sie ist, sonst hätte sie Verweilorte und Cafés avec des terrasses zu bieten). (Glaubst du im Ernst, dass dein Französisch korrekt ist? - der innere Spötter.)

Oh, so eine schöne Musik! Und der Lichtengel ist heute in Begleitung nicht ertrunkener Sterne (obwohl: ein wenig wirken sie doch so); sie überlagern mit ihrem bläulichen Licht beinahe seine Lichtflügel.

Scheiß drauf! Ich werde etwas essen. Jetzt ist jetzt und ob ich gegen Monatsende noch lebe, weiß kein Mensch.

Eine Fliege besucht meine Notizbuchseite und klettert jetzt auf meinen linken Zeigefinger. Oh Gott, ist die Musik schön! Das üppige Schinkenbrot ist da.

Das kleine Kind drei Tische weiter steckt den Plastik- oder Lederteil des Schlüsselbundes seines Vaters in den Mund und blickt noch mit diesen unglaublich staunenden Augen in die Welt. Jetzt wird es unruhig, weil sein Papa aufs Klo geht; aber es ist nicht allein. Ein anderer junger Mann vom Tisch hält es im Rücken, läßt es auf der Sitzbank stehen und an die Lehne gelehnt über diese in den Gastraum schauen. Papa ist wieder da und es streckt ihm seine Arme entgegen. Er nimmt es auf und hebt es zu sich auf die Brust. Ich stelle fest: die „Sterne“ ändern ihre Lichtintensität, ihre Größe und Form und den Radius ihres Wirkungsfeldes.

Das war’s für heute aus dem Espresso Burggasse.


(5.11.2026)


©Peter Alois Rumpf    November 2026    peteraloisrumpf@gmail.com

4670 Bettfluch

 



0:03 a.m.  Ich habe damit begonnen, den vorigen Text zu lesen, zu überarbeiten, zu ergänzen, weil mir für diesen da nichts einfallen will. Mir fällt immer noch nichts ein. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Wie öfters bin ich in der Nacht munterer als am Tag. Naja, es kann auch senile Bettflucht (oder -furcht) auf geistiger Ebene sein, denn mit dem Leib befinde ich mich im Bett. Ich muß doch müde sein, denn mein Geist saust zwar umher, aber will nicht richtig arbeiten. Und gähnen muß ich auch.


(5.11.2026)


©Peter Alois Rumpf    November 2026    peteraloisrumpf@gmail.com