Montag, 17. August 2026

4582 For Men

 



12:53.  Bin neugierig, wie der erste Kaffee des Tages auf meine Schwermut wirkt. Bestellt ist er schon. In letzter Zeit meine ich ständig so einen leichten Gestank wahrzunehmen (er fürchtet immer, der kommt aus seinem Inneren – der innere Spötter), aber identifizierbar ist er für mich nicht.

Der erste Schluck. Wichtigtuerische Sprecherin zwei Tische weiter. Stört schon, aber es ist, wie es ist und muß hingenommen werden, wenn man nicht weggehen will. Heute war mir schon richtig schwindlig, alles hatte sich gedreht und ich mußte das Eintippen meiner Texte unterbrechen und konnte nur mit Mühe in mein Zimmer gehen und mich hinlegen. Das ist vorbei, aber flau ist mir immer noch. Und schwer ums Herz. Ich atme ein und dehne dabei meinen Brustkorb; vielleicht lockert sich die Beklemmung ein wenig. Ich habe einen Toast bestellt, obwohl ich strikt vorhatte, heute in Lokalen kein Essen zu konsumieren, aber um das ganze System etwas zu stabilisieren habe ich meinen Vorsatz über Bord geworfen (wie heißt das? Rette einen Menschen, dann rettest du die ganze Welt – der innere Spötter).

Der Toast ist verschlungen; eigentlich zu wenig (aber ich bin geizig in der zweiten Monatshälfte). Wird schon reichen. Die Riesenblätter des unbekannten Baums, dessen Zweige beim Fenster hereinschauen, sind mir etwas unheimlich. Obwohl sie sich recht ruhig verhalten. Ich muß mir noch die Hände waschen (und das Maul – der innere Spötter). Kann es sein, dass es draußen wieder sehr schwül ist? Mir kommt vor.

Das erste Mal mit Slipeinlagen in diesem Lokal; FOR MEN natürlich; FOR MEN. Was es alles gibt. Die Sprecherin nebenan hat sich beruhigt und redet jetzt „normaler“ (oder habe ich mich an ihre Stimme gewöhnt?). Noch ein Kaffee? 38 Minuten bis zur Psychotherapie. Das wird ein wenig knapp, wenn ich ihn langsam trinken will. Wenigstens weiß ich, worum es heute in der Therapie gehen wird. Ich habe mich entschlossen: kein zweiter Kaffee.


Zum Zahlen habe ich mich an die Budel gestellt und warte auf den Kellner, der im Gastgarten Tische abräumt. Dabei sehe ich, wie er das restliche Wasser aus den den Kaffees beigegebenen Wassergläsern in die Blumenkistchen des Zaunes gießt. Jetzt hat er gleich noch einen großen Pluspunkt bei mir! Dass er im Arbeitsstress auch an die Blumen denkt! Ich sage ihm das auch, als ich zahle.


Nun sitze ich in Hof 8 vorm Springbrunnen; Lang bleibe ich nicht; ich könnte in meinen klandestinen Klosterhof 5 gehen.


Ich gehe in meinen klandestinen Klosterhof (mein Gott! Jetzt muß er wieder mit aus der Zeit gefallenen Vokabeln angeben! Klandestin heißt nichts anderes, als heimlich, geheim. Amen! - der innere Spötter). Was hat das alles mit meiner Psychotherapie zu tun? Nicht viel, fürchte ich, nicht viel (oder: sehr viel, fürchtet er, sehr viel! - der innere Spötter). Zeit zum Aufbruch.


(17.8.2026)


©Peter Alois Rumpf     August 2026     peteraloisrumpf@gmail.com

4581 Wieder still

 



8:04 a.m.  Die Flugzeuge donnern durch den leicht plätschernden Regen, der viel zu früh schon aufhören will. Hier herinnen im Zimmer ist es noch nicht wirklich abgekühlt. Türen oder Fenster schlagen, eine Frau lacht wirklich laut im Stiegenhaus. Dann hört der Regen wirklich auf und es wird überhaupt still. Bis das nächste Flugzeug anfliegt. In mir beginnen sich Angst und Schrecken auszubreiten, aber ich kann sie abstoppen. Durch das offene Fenster höre ich irgendjemand kotzen. Wieder still. Alles ist still.


(17.8.2026)


©Peter Alois Rumpf     August 2026     peteraloisrumpf@gmail.com

4580 Demenztest

 



9:45 a.m.  Steif bläst der Luftzug den kunstvollen Vorhang ins Wohnzimmer herein, das Plätschern des kleinen Springbrunnen im Hof, irgendeine Arbeitsmaschine röhrt irgendwo vor sich hin; und jetzt kommt das Frühstücksmüsli. Der Wohnzimmerbaum ist gut gegossen; er leuchtet fast in seinem satten Grün. Aber so hat mein Tag nicht begonnen; erst jetzt bin ich zur Ruhe gekommen.


12:11.  Beim Kaffee. Der Morgen war angenehm frisch, jetzt ist es heiß. Mein Blick geht hinter die Bar, zum Geschirrspüler, Kühlschrank … . Zum ersten Mal fällt mir auf, dass sich gegenüber auf der anderen Straßenseite auch ein Gastgarten befindet; das dazu gehörige Lokal kenne ich nicht … ach! So ein Blödsinn! Dort war ich schon öfters essen, auch wenn es schon länger her ist. Meine innere Geographie muß durcheinander gekommen sein. Was ist mit meinem Gehirn los? Ich habe vor Jahren schon einen Demenztest gemacht, ein rein psychologischer wurde mir vom Arzt nach der Schilderung meiner Symptome angeboten, da wurde nichts gefunden. Ich konnte nicht ganz glauben, dass alles in Ordnung ist und jetzt noch weniger (zum Beispiel hatte ich oben statt den Vorhang von Vorhang hingeschrieben – und solche Fehlleistungen verstehe ich nicht. Einen Buchstaben auslassen, irgendwas verdrehen – das ja, aber von statt den?).

Ich betrachte die zwei Gesichter am Boden des Wasserglases und den Schriftzug Hamburg darunter, dann gieße ich Wasser aus der Karaffe nach (zum Beispiel auf statt aus – wie es soeben passiert ist, irritiert mich trotzdem nicht so wie von statt den).

Die Zeichnungen an der Wand hinter mir sehe ich nicht, aber ich weiß, dass sie mir gefallen. Ich habe sie schon öfters betrachtet. Genug für jetzt.


(14.8.2026)


©Peter Alois Rumpf    August 2026    peteraloisrumpf@gmail.com

4579 Götterdämmerung

 



11:28 a.m.  Ich sitze mit meiner lieben Frau heraußen im Café im Unteren Belvedere und überlege kurz, ob ich schreiben soll, aber dann merke ich, es fällt mir nichts ein und verwerfe den Gedanken und sitze nur so da und denke nichts weiter. Als jedoch meine Frau zu mir „Du kannst ruhig schreiben!“ sagt, nehme ich das sofort (man könnte auch sagen: z’fleiß – der innere Spötter) als Aufforderung und hole Notizbuch und Pilotstift heraus – Brille brauche ich nur mehr bei schlechtem Licht – und was? Was jetzt?

Der Cappuccino ist erwartungsgemäß teuer und etwas schal im Häferl, aber als erste Drogendosis des Tages wird’s reichen. Ich betrachte das barocke Eingangstor in den Vorhof sozusagen von hinten und denke, dieses grandiose Bauwerk – ich meine das ganze Belvedere – verdiente (Konjunktiv!) den originalen Umraum, auf dass es richtig ausschwingen kann. Also reißen wir das ganze Neunzehntes-Jahrhundert-und-später-Zeugs der Umgebung ab! Auch für das stalinistisch-kitschige Denkmal der Roten Armee wäre es höchste Zeit. Den Hochstrahlbrunnen können sie meinetwegen lassen (nachdem du deinem Größenwahn ohne Größe freien Lauf gelassen hast, wäre es an der Zeit, dich anderem zu widmen. Wie wäre es mit der Ausstellung von Anni Albers? - der innere Spötter).


(13.8.2026)


©Peter Alois Rumpf    August 2026    peteraloisrumpf@gmail.com

Mittwoch, 12. August 2026

4578 Rache

 



14:25.  Heute geht es. Ich sitze entspannt hier und habe keinen Stress. Die Musik passt. Die gehirninternen Gewaltorgien – aktiv, vor allem aber passiv – habe ich scheint’s für jetzt einmal hinter mir. Kleinste Miniatursonnen leuchten von den Windschutzscheiben der auf der Straße geparkten Autos ins Lokal herein. Wie die heute bei der partiellen Sonnenfinsternis ausschauen werden? (Gar nicht, bis dahin sind die schon längst verschwunden. Sonnenstand! - der innere Besserwisser.) Übrigens: eine meiner beliebtesten Opfer-Gewalt-Phantasien geht in Abwandlungen, aber ungefähr, so: Ich lebe wohlhabend am Land auf einem großen Hof, der mir gehört. Stadel und Stall sind zu großzügigen Ateliers und Tensegrity-Übungsräume umgebaut etcetera. Ich werde jedoch von der lokalen, rustikalen Bevölkerung gehasst und irgendwelche „bodenständige“ Rowdys dringen in meinen Besitz ein, zerstören die Ateliers und die Bilder, den Garten mitsamt seinem Gemüse und den Teich, die Energieversorgungsanlagen (kleine Windräder, Solaranlagen, diese innovativen Windkraftanlagen ohne Rotorblätter, die wie ein senkrechter Mast oder Stange im Wind schwingen, meine Bibliothek im Haus und einiges andere. Da diese Rowdys von der lokalen Bevölkerung und der ortsansäSSigen Polizei regelrecht angestiftet worden sind, drehen sie den Spieß um und ich werde unter fadenscheinigen Anschuldigungen verhaftet. Mir werden von der faschistisch- korrupten Polizei Drogen unterschoben. Im Gefängnis werde ich gequält etcetera etcetera etcetera (vergewaltigt traut er sich nicht herschreiben – der innere Spötter). Aber dann! Ich bin ja reich und schalte Detektive und Rechtsanwälte ein, die gute Kontakte zu den überregionalen Behörden haben. Die decken den Polizeibetrug und die ganzen Machenschaften auf und ich komme doch wieder frei etcetera etcetera. Alle werden zur Rechenschaft gezogen, alle, auch eine besonders gehässige Nachbarsfamilie, die mich falsch beschuldigt und deren geifernde Chefin mir öffentlich den Tod gewünscht hat. Ich führe jetzt erbarmungslos gegen alle Übeltäter Strafrechtsprozesse und solche um Schadenersatz, kein Cent wird nachgelassen, alle Verleumdungen werden dokumentiert – meine Detektive und Rechtsanwälte leisten gute Arbeit – alle diese verlogenen Polizisten mit ihren Falschaussagen vor Gericht, alle kommen dran, auch der schleimige Filialleiter des örtlichen Supermarktes, der grundlos ein Geschäftsbetretungsverbot gegen mich angeordnet hatte, alle, alle werden zur Rechenschaft gezogen, einige marschieren ins Gefängnis und alle brennen, brennen, brennen! Besonders die böse Nachbarsfamilie brennt, dass sie bankrott geht und ihr scheiß-rustikales Haus verkaufen muß, das jedoch ich selbst erwerbe – Geld habe ich genug – und – und spätestens das folgende Motiv habe ich aus Michael Köhlmeiers Roman Die Musterschüler gestohlen, weil es mir als Rache so gut gefällt – nebenbei gesagt: ich halte die Schilderung dieser Rache für realistisch; ich glaube, dass Köhlmeier das nicht erfunden hat – also: ich kaufe deren schirches Rustikalhaus und Grundstück und lasse ersteres sofort abreißen mit allem Pi-Pa-Po, erweitere so mein Anwesen (endlich kann ich anwesend sein!) und sorge dafür – ich bin ja reich genug – das mir keiner auch nur einen Grashalm meiner Wiese zu brechen oder auch nur zu krümmen wagt! Ich kann unbelästigt in der Gegend umherwandern und gefahrlos durchs Dorf stolzieren. Keiner traut sich mehr aufmucken. Es geht nur darum, dass sie mich in Ruhe lassen! Ansonsten lasse ich alle unbehelligt.

Wie gesagt, da gibt es ein paar Varianten, bei manchen werde ich so richtig gewalttätig. Jedenfalls: ich kann mich vor Übergriffen schützen!

(Uff! Das wird wieder eine beschissene Tipperei! – der zukünftige Tipper.) Einige Wespen versuchen durch die große Fensterscheibe zu kommen; ich kann von hier jedoch nicht erkennen, ob sie von innen nach draußen, oder von draußen nach innen wollen; ich vermute Letzteres.

Zwei Kaffees habe ich hier getrunken und meine Stimmung ist jetzt so gut. So gut! Geradezu großartig!


(12.8.2026)


©Peter Alois Rumpf     August 2026     peteraloisrumpf@gmail.com

Dienstag, 11. August 2026

4577 Die Yogapuppe

 



10:54 a.m.  Mein Lieblingscafé hat heute ausnahmsweise geschlossen! Ich wußte das nicht. Jetzt sitze ich ein paar Häuser weiter und muß mich sehr, gar sehr umstellen. Vielleicht hilft ein Frühstück? Meine Luxusausgaben werden mich noch in den Ruin treiben, aber ich brauche meine Arbeits- und Bürozeiten in Cafés! Die sind wichtige Stabilisatoren in meinem Leben. Und ein wengerl was könnte mir schon auch zustehen, oder? (Oida! Vorsicht! Du begibst dich auf dünnes Eis! Rede dir nicht Sachen ein, die du nicht empfindest – der innere Spötter.) Der Kaffee ist gut. Bleiben oder gehen? Eine Schaufensterpuppe in einer stehenden Yogaposition auf einem Bein in der Auslage des Geschäfts gegenüber auf der anderen Straßenseite amüsiert mich und – ja – rettet mich, weil sie mir als Anker dient und ich sie mir ganz irgendwie als etwas „Vertrautes“ hininterpretieren kann, nur weil meine Frau eine Yogini ist, obwohl ich selbst nie Yoga geübt habe; wohl aber vor Jahren Tensegrity/magical passes, das auch nicht nur den Körper, sondern ebenso den Energiekörper und in Richtung Unendlichkeit trainiert.
Dass es Nikotinschwaden immer wieder schaffen, aus Gastgärten in die Lokale hineingeweht zu werden! Das machen die z’fleiß (so! Jetzt legst du dein Schreibzeug weg! - der innere Kontrollor).

Ja, essen hilft, mit einem Ort vertraut zu werden. Und wegen der Yogagestalt drüben hat mich soeben eine prophetische Erkenntnis erreicht: Sturm Graz gewinnt heute gegen Fenerbahçe Istanbul und steigt in die Champions League auf!


11:37 a.m.  Und jetzt gefällt mir auch die Musik aus den Boxen. Und im Klo – ich mag keine Gebläse-Händetrockner – ich frage mich immer, wo dabei der Dreck bleibt, den man in benutzten Handtüchern vorfindet und außerdem will ich mir nach einer Marmeladesemmel – Wiener Frühstück; ich habe gesündigt – auch den Mund abwaschen – also im Klo hier habe ich den ersten Händetrockner erlebt, der ordentlich Wind erzeugt und wirklich trocknet, den ersten! Das ist auch etwas! Überhaupt ist das alles oben und herunten im Keller eine Wahnsinnsanlage.

Jetzt gefällt mir die Musik weniger. Aber geht schon. Zwar mit ein paar Metern Abstand, aber direkt vor der offenen Eingangstür sitzend sehe ich die Passanten und Passantinnen von oben bis unten. Und eben auch die Yoga-Puppe. Ich bin zu dick. Morgen fange ich mit fasten an (aber ich bin in der Hitze so hungrig!). Ach was! Die Yogis sind im Alter auch oft wampert. Schritte habe ich heute noch nicht viel (2.245). (Freundchen! Glaubst du nicht, es wäre Zeit zum Beispiel in die Albertina zu wandern und dich mit anderen Sachen zu beschäftigen, als mit deinen idiotischen Gedanken? - der innere Spötter). Aber ΐδιοϛ heißt eigen, persönlich, also: so what? (So! Jetzt reicht’s! Weg mit dem Schreibzeug! Ich dulde heute keine Schreiberei mehr! Und keine mickrige Bildungsangeberei! - der innere Kontrolleur.) Aber meine Stimmung ist inzwischen entschieden besser! (Zufleiß hat er einmal Kontrollor und einmal Kontrolleur geschrieben – der Tipper, der sich meistens an die handschriftlichen Vorgaben hält.)


(11.8.2026)


©Peter Alois Rumpf     August 2026     peteraloisrumpf@gmail.com

4576 Dilemma

 



8:16 a.m.  Ich habe schlecht geschlafen. Da ist einmal die Hitze. Auch um 22 Uhr hat es in meinem Zimmer um die 30 Grad. Und dann noch das: ich konnte nicht einschlafen, weil ich so viel grübeln mußte. Ich stehe nämlich vor einem Dilemma, das mir unlösbar scheint. Es geht um meine Psychotherapie. Einerseits habe ich mir zu meinem Selbstschutz geschworen, mich nie mehr von diesem Psychiater der kranken Gesundheitskasse wegen einer Verlängerung der teilweisen Rückvergütung meiner Therapiekosten begutachten zu lassen, aber andererseits hat mir mein kurzer, jedoch schwerer Rückfall in die Depression vor – ja, wann war das denn? - ich weiß es nicht – ich müßte erst nachschauen – mein Rückfall also nach zwei Wochen ohne Therapie gezeigt, wie wichtig für meine Gesundheit und mein seelisches Gleichgewicht die wöchentlichen therapeutischen Gespräche sind. Ohne wenigstens teilweiser Rückvergütung ist mir die Therapie zu teuer, trotz des unglaublich kulanten Entgegenkommens meiner Therapeutin – sie verrechnet für eine Stunde einen lächerlich niedrigen Betrag, für den kein Handwerker auch nur eine Augenbraue heben würde. Ohne Rückvergütung machen die Therapiekosten fast die Hälfte meiner monatlichen Pension aus. Also was tun? Ich weiß keine Lösung. Ja und um das auch noch zu erklären: der von der kranken Gesundheitskasse zur Begutachtung beauftragte Psychiater schaut nicht, ob der Antragsteller/die Antragstellerin aus psychischen und finanziellen Gründen diese Hilfe braucht, sondern er ist offensichtlich von der kranken Gesundheitskasse angehalten, die Antragsteller einzuschüchtern und zu vertreiben. Dieser Psychiater schafft es innerhalb weniger Sekunden, mich als unnötigen Versager mit unverschämten Ansprüchen darzustellen, und ich habe keine innere Abwehr dagegen. Das ist ja meine Depression, dass ich in meinem Inneren diesem Vorwurf - du bist nichts und gehörst weg! - nichts Substantielles entgegenzusetzen habe! Darum ist diese Strategie der Einschüchterung so gemein und fahrlässig. Außerdem hat der feine Herr schon beim letzten Mal angekündigt, mir keinesfalls mehr einen Antrag durchgehen zu lassen (ich meine: ein Herzkranker bekommt auch seine Medikamente, solange er sie braucht, nur bei den psychischen Kranken unterstellen sie, das alle Betrüger sind!). (Finanziert die ÖGK nicht auch Privatkliniken?) Pfui, Gesundheitskasse, dreimal Pfui! Wenn du einsparen willst, kranke Gesundheitskasse, entlasse diesen Herrn, seinen Job kann auch ein billiger Rowdy ohne psychiatrische Ausbildung erledigen.


(11.8.2026)


©Peter Alois Rumpf     August 2026     peteraloisrumpf@gmail.com