4322 Irgendwie schlampig
9:37 a.m. Es schneit, und gleich ist es in der Wohnung wärmer (der Schnee deckt die Dächer ab und ist noch flockig und wärmedämmend). Ein deplatzierter Hustenanfall (die Erkältung muß – auch nach neuer Rechtschreibung – vorbei sein!). Aber eine wunderbare Stille (der Schnee dämpft die Geräusche draußen. Die Schneeräumung ist noch nicht da) und ein anderes Licht. Nur ein Flugzeug (dessen Rauschen auch wie wattegedämmt wirken will und bald vorbei ist). Mein nächster Hustenanfall zerreißt die Stille. Mein Handy gibt ein dong! ab. Ich hocke voll kindlicher Erwartung im Bett und will nicht aufstehen. Das Licht am Fenster ist viel weißer als sonst und strahlt optimistischer. Ich erlaube meinen Augen, zuzufallen. Auch das Dröhnen in den Ohren ist heute gedämpfter und wirkt irgendwie schlampig.
(9.1.2026)
©Peter Alois Rumpf Jänner 2026 peteraloisrumpf@gmail.com

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