Donnerstag, 8. Januar 2026

4318 Die vernebelte Sonne

 



8:32 a.m.   Angst war es, die mein Aufwachen begleitet hat, aber jetzt nach dem Schneuzen fühle ich mich etwas realistischer. Das trockene Grau des kalten Wintermorgens kommt beim Fenster herein, weil ich das Rollo schon hochgezogen habe. An meinen Zähnen kleben noch Reste von Haferflocken. Hafer, der angeblich sticht. Der schwarze Holzrabe am Fenster schaukelt hin und her. Der regelmäßige Hubschrauber dröhnt über dem Lichtschacht vorbei. Die Stille danach: beklommen. Was ist mit meiner Seele los? Nichts Neues unter der vernebelten Sonne.


(7.1.2026)


©Peter Alois Rumpf Jänner 2026 peteraloisrumpf@gmail.com

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]

<< Startseite