4312 Jetzt geht es wieder
12:33. Jetzt geht es wieder. Endlich im Lieblingscafé! Ich habe mich hinaus getraut (und sogar das kleine Büchlein zum Zeichnen mitgenommen! Allerdings keinen Bleistift, weil ich angenommen hatte, ich hätte sowieso einen in meinem Albertinatäschchen). (Ob ich mich zeichnen getraut hätte? - ich glaube eher nicht.) Zu Beginn (~ 11h) habe ich noch gefremdelt. Viele Leute sind hier, aber der Lichtengel funzt wieder.
12:44. Ich habe gezeichnet! Hier im Lokal! Juhuu! Al die werlt! Whow! Mit dem Pilotstift. Gut, das wird nicht lichtecht sein (jetzt glaubt er schon wieder, dass er etwas für die Ewigkeit geschaffen hat! Die Enttäuschung ist schon vorprogrammiert! - der innere Spötter). Bei dieser Aufregung halte ich es nicht mehr aus, hier sitzen zu bleiben. Ich werde nach Haus aufbrechen. Und ich werde es zu Fuß versuchen. Der Husten scheint nun wirklich abzuklingen.
Am Heimweg auf der Salztorbrücke über den Donaukanal habe ich wieder – wie ich es mir angewöhnt habe und meistens beim Überqueren einer Brücke ausführe – die Donau/das Wasser, die Sonne/das Licht, den Wind/die Luft und die Erde gegrüßt. Und obwohl ich die Minimalvariante meiner Andacht gewählt hatte, ist mir dabei ein Schauder über den Rücken gelaufen, was für mich heißt: mindestens eine oder einer der vier hat zurückgegrüßt. Das darf ich nie vergessen, in meiner größten Verzweiflung nicht. Es war ja nicht zum ersten Mal, sondern kommt öfters vor.
(19.12.2025)
©Peter Alois Rumpf Dezember 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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