4207 Tour d’horizon
0:00 a.m. Ich bin sehr müde, habe aber eine solche Lust zu schreiben. Eine solche Lust! (dabei verwendet er den gold schreibenden Pilotstift, sodass er im gleißenden Licht der Leselampe seine Schrift kaum sehen kann – der innere Spötter). Dafür aber gefällt mir heute mein Kratzelbild, das da am Fußende des Bettes am Kastl hängt, eine abstrakte Kritzelei mit Kreiden, das in einer dunklen, runden, kranzartigen Form einen geheimnisvollen, nicht unverstellten Durchblick in ein helles, freies Dahinter bietet/gibt/zeigt (meine Ohren dröhnen noch vom Anhören von The Getaway). Leicht wird es nicht sein, da zum Hellen durchzukraxeln.
Meine Augen sind nun zugefallen und was ich dort sehe, ist ein ebenfalls goldener Raum (wichtig: von ganz dunklem Gold). „Weiß er, was das heißt?“ werde ich dort gefragt. Gemeint ist das Wort „Salvator“.
7:43 a.m. Mein Tour d’horizon durch die inneren Zustände und Gedanken ergibt nichts Brauchbares. Schließlich lande ich wieder bei meiner Unzulänglichkeit. Aber darauf lasse ich mich jetzt nicht ein. Ich höre ein Kind im Stiegenhaus weinen. Was hat es denn mit dieser Angst auf sich, die immer erst auftaucht, wenn das (Alltags)Bewußtsein hochgefahren wird?
(17.9.2025)
Peter Alois Rumpf September 2025 peteraloisrumpf@gmail.com
7:43 a.m. Mein Tour d’horizon durch die inneren Zustände und Gedanken ergibt nichts Brauchbares. Schließlich lande ich wieder bei meiner Unzulänglichkeit. Aber darauf lasse ich mich jetzt nicht ein. Ich höre ein Kind im Stiegenhaus weinen. Was hat es denn mit dieser Angst auf sich, die immer erst auftaucht, wenn das (Alltags)Bewußtsein hochgefahren wird?
(17.9.2025)
Peter Alois Rumpf September 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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