4195 Die Stunde der Dämmerung
19:38. (Eine scheußliche Jahreszahl!) Die Stunde, da die Dämmerung schon weit fortgeschritten ward. Und da ich versuchte, einen Text zu erschaffen (hahaha, aber in Wirklichkeit gar nicht lustig – der innere Spötter). Die Fensterscheiben geben noch etwas Blau ab (das schreibt er mit grüner Tinte! - der innere Spötter), in dem noch ein wenig Leuchten ist. Ich hatte mich aufs Bett begeben, weil ich ein verspätetes Mittagsschläfchen halten wollte, aber jetzt bin ich gar nicht mehr müde. Knapp unter meinem Nabel stelle ich leichtes Vibrieren fest (er trägt auch zu Hause in einem Bauchtäschchen sein Handy herum, weil er keine seiner Schritte für die Schrittzählung verlieren will – der innere Spötter). Jetzt ist für meine normale Wahrnehmung der Augen am Fenster kein Leuchten mehr feststellbar. Ach, mein Geist! Der wandert umher, kommt vom Hundertsten ins Tausendste, an mitschreiben ist nicht zu denken, er bleibt ja auch nirgends. Ich komme einfach nicht nach (und ich würde sagen: es sind sowieso eher dumme, unreife Gedanken und Phantasien. Ihr versäumt nichts – der innere Spötter).
(8.9.2025)
Peter Alois Rumpf September 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]
<< Startseite