Freitag, 6. März 2026

4377 Lesen

 



0:57 a.m.  Die Lektüre von Dimitré Dinevs Zeit der Mutigen berührt mich sehr. Ganz benommen bin ich vom Lesen (der innere Spötter wollte schon kommentieren „obwohl er nicht mutig ist“, aber ich habe es ihm verboten). (Weil dann offensichtlich geworden wäre, dass ihn das Buch so berührt, weil er nicht mutig ist; also sich die beschriebenen Abenteuer ausleihen will – der innere Spötter.) Lassen wir das. Ich liebe diese Stimmung, wenn ich aus einer tiefen lesenden Versunkenheit auftauche; selbst das Surren in den Ohren ist von den „empfangenen“ Bildern und Worten beeinflußt und die Luft rundherum sowieso.

Ich blicke auf den Holzraben am Fenster und verschwommen, wie ich wegen der Lesebrille wahrnehme, erscheint er mir fast lebendig und ich meine, ein Vibrieren durch seinen Körper laufen zu sehen, auch ganz leichtes Flügelschlagen, das ihn im Gleitflug hält, und immer wieder ein weißlich-hellgelbe Aura um seine Gestalt herum.


(5.3.2026)


©Peter Alois Rumpf   März 2026   peteraloisrumpf@gmail.com

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Abonnieren Kommentare zum Post [Atom]

<< Startseite