Freitag, 3. Oktober 2025

4230 Immer zwei

 



23:52.  Ein erholsamer Tag ist zu Ende gegangen. Trotzdem bin ich erschöpft. Und trotzdem kommt mir meine Müdigkeit berechtigt vor. Das Zimmer habe ich gut gelüftet; Sturm Graz hat gewonnen; Ich habe ein langärmliges Pyjamaoberteil an – also woran liegt es denn dann, dass Weinerlichkeit aufkommt? (der Gentleman genießt und schweigt – in Wirklichkeit geniert er sich schon für seine Empfindlichkeit – von wegen Grazer A A V – der innere Spötter).

Das Selbstmitleid kommt in Wellen und drückt auf mein Gemüt. Dennoch mag ich mich jetzt nicht hinauskämpfen. Ich mag jetzt nicht kämpfen. Ich bin müde. Im linken Knie pulsiert der Schmerz; sagen wir: von mittlerer Lautstärke. Naja, unteres Mittelfeld. Ich könnte mich jetzt einfach hinlegen und schlafen, aber ich mag nicht. Ich will vorher noch eine klitzekleine Ermutigung, von mir aus von Außerirdischen aus dem Weltall (die werden dich am Radar haben! - der innere Spötter). Oder wenigstens eine kleine, ganz kleine, aber echte Erkenntnis. Irgendein Durchbruch im Geiste. Ein kleiner Anhaltspunkt im wörtlichen Sinn. (Ich muß meine Beine ausstrecken, aber da wird das Schreiben so mühsam wegen der fehlenden Auflage fürs Notizbuch.) Verdammt! Das Schicksal, oder wer oder was auch immer das ist, schubst mich schon ein Leben lang herum! (dazu gehören immer zwei: einer, der schubst und einer, der sich schubsen läßt – der innere Spötter). (Solche Sätze kann ich schon nicht mehr hören! - der Autor.) Es kommt nichts mehr.


(2.10.2025)


Peter Alois Rumpf Oktober 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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