Mittwoch, 16. Juli 2025

4129 ZiSiSuSu

 



0:41 a.m.  Zischen, Sirren, Surren und Summen changieren als meine Ohrengeräusche und erzeugen so einen – wenn eines darauf achtet – wahrlich interessanten und in der Tiefe abwechslungsreichen Strom – abwechslungsreicher jedenfalls als es die anfänglich wahrgenommene Monotonie vermuten läßt. Noch dazu, wo dieser Strom nicht nur aus Variationen von höheren und tieferen Tönen besteht, sondern auch aus Variationen von schrill, dumpf, breit, schmal, laut, leise und anderem, das ich nicht beschreiben kann, auch mit einem Pulsieren, das diesem akustischen Strom eigen ist und ihn moduliert. Und auch eine rotiationsartige Komponente fehlt nicht. Manchmal scheren einzelne Tonlinien aus, werden stärker, drängen sich in den Vordergrund oder vertschüssen sich zur Seite oder werden dünner und leiser und verschwinden im Hintergrund. Manchmal tauchen dünne, aber breite Klangflächen auf und huschen quer über den Tonstrom und lösen dabei manchmal etwas wie Stufen im Fluß aus. Oder eine Art Interferenz, die das Klangbild schnell und meistens kurz stark verändert. Vom Lauschen auf diesen Klang wird der Druck auf die Ohren stärker. Manchmal gibt es auch eine Tonlinie, die wie undeutliches Reden klingt, ohne jedoch Sprache zu sein. Zumindest verstehe ich nichts davon.


(16.7.2025)


Peter Alois Rumpf Juli 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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