4101 Kikeriki
1:09 a.m. Stille Nacht. Über 25° Grad Celsius im Zimmer. Insekten fliegen beim offenen Fenster herein und tanzen um meine Leselampe. Der leichte Hauch, den ich im Gesicht verspüre, kommt vom ständig zusammenklappenden Notizbuch. Ich könnte wieder einmal das schrille Surren in der Ohren erwähnen, das immer in der Stille laut wird. Der Tag im Gänsehäufel war sehr schön. Das Sommergefühl. Ich ziehe nun auch das linke Bein mit dem schmerzenden Knie heran, um endlich die Lage des auf den Oberschenkeln liegenden Notizbuches zu stabilisieren. Das Sommergefühl braucht einen minimalen Sonnenbrand, zumindest eine deutliche Erinnerung an die Sonnenstrahlen auf der Haut. Als körperliche Empfindung mitsamt den abgespeicherten akustischen Erinnerungen an die Geräuschkulisse einer Badeanstalt ist es seit der Schulzeit gleich geblieben, ob es noch die Erwartungen, Hoffnungen auf Freiheit und Abenteuer im Gepäck hat, wage ich zu bezweifeln.
Mich dürstet wieder, aber ich werde jetzt nicht vom Bett aufstehen, um zum Trinken zu gehen (um zu pinkeln mußte es dann doch aufstehen; da hat er gleich drei Schluck direkt beim Wasserhahn genommen. Kikeriki! - der innere Spötter). Anscheinend ist man im Sommer stärker nach draußen orientiert, meine vielen Bilder an der Wand schaue ich nicht an.
8:35 a.m. Ach was! Ich geh ins Fitnessstudio!
(23.6.2025)
Peter Alois Rumpf Juni 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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