4266 Mein Zimmerreich
19:17. Im Nach(t)zug nach Lissabon (das mit dem Nachzug bin ich). [Naja, er läßt sich hald (sic!) von Romanen – ich meine die geschriebenen, nicht die ethnischen – gerne aufwühlen und begeistern und glaubt dann, unmögliche und unverständliche Scherze anbringen zu dürfen – der innere Spötter.] Unten übt die Yogagruppe, darum läuft jetzt die Heizung; ansonsten ist sie nur zur Tageskinderzeit an. Deswegen ist es jetzt angenehm warm im Zimmer. Und wie ich schon berichtet habe, habe ich überraschend Geld in meiner Geldbörse gefunden, etwas mehr als € 30.- - die werde ich morgen – so Gott will – bei einem Frühstück im Lieblingscafé ausgeben und darauf freue ich mich riesig. Natürlich könnte ich auch zu Hause und billiger frühstücken, aber es ist so ein tolles Gefühl, dort zu sitzen, zu essen, die Zeitungen zu lesen, schreiben … ich bin so froh, dass sich das – wie gesagt: so Gott will – finanziell ausgeht. Ist das Sturm, was ich da draußen höre? Oder ein Gerät oder eine Maschine? Ich steh jetzt nicht vom Bett, auf dem ich liege, auf, um das zu überprüfen. Mein geliebtes, kleines Zimmerreich! Ich wäre schon wieder hungrig. Dabei esse ich im Unterschied zu früher eh schon dreimal am Tag; früher bin ich mit zweimal ausgekommen. Oh! Oh! Oh! Oh: Mali Lošinj und Rettenschoess haben sich ein wenig gedreht. Und an meiner Schreibhand gibt es Anzeichen einer blauen Aura. Nur so ein bläuliches Leuchten ganz bei der Haut der Handkante und der der Finger, das aber nur ganz kurz aufblitzt. Also nicht der Rede wert (warum scheibst du es dann? Normalerweise ist man bei Schreibe strenger als bei Rede! - der innere Spötter). Solche Phänomene gibt es sonst erst um Mitternacht. Bin ich schon müde? Nein (und nun gähnt er ausführlich – der innere Spötter). Das kann auch leichter Sauerstoffmangel sein, denn ich lüfte jetzt nicht, um die Wärme zu halten.
(27.10.2025)
Peter Alois Rumpf Oktober 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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