4262 Du, ich freu mich
0:44 a.m. Ach! Die Fremdheit in der Welt (wenn sie bei ihm überhaupt wahr ist – der innere Spötter)! Ich habe mir soeben den Wecker gestellt – offensichtlich habe ich kein Vertrauen mehr in meine innere Regulation. Früher, als ich noch mutiger wahr, habe ich mir nur vorm Einschlafen die Uhrzeit vorgesagt, zu der ich aufstehen wollte, und bin dann immer zur gewünschten Zeit aufgewacht, selbst wenn ich am Abend betrunken gewesen war und die Uhrzeit sehr früh. Ohne Alkohol kein Selbstvertrauen? Schaut so aus. Ich werde meine inneren Dämonen nicht los. Naja, wenn ich sterbe, müssen sie sich schleichen. Was macht mich heute so schwermütig, dass mir fast zum Heulen ist? Ich würde sagen: das Übliche. Dennoch bin ich der Meinung, dass Trauer einem Menschen zusteht. Er hat ein Recht darauf. Nicht nur, nicht immer, aber eine gehörige Portion. Ja, das denke ich.
Ich freue mich schon aufs Schlafen. Und wenn ich mich an ein paar Träume erinnern könnte, auch. Und auf ein stilles, ungestörtes Frühstück morgen, mit Brot und Käse und Tee. Ja, darauf freue ich mich.
(25.10.2025)
Peter Alois Rumpf Oktober 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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