4260 Die Schlaufen beim g
0:41 a.m. In zwei Monaten ist Weihnachten, fällt mir gerade auf, und draußen prasselt der Regen nieder und gegen die Fensterscheiben. Heute war es noch warm, aber jetzt ist der Wettersturz angekommen. Nebenbei gesagt: wie soll man denn seiner Depression Herr werden, wenn die österreichischen Fußballvereine international alle verlieren? Bei Salzburg und Rapid ist es mir ja relativ wurscht, aber bei Sturm tut es mir weh. Naja, einmal schlafen, dann wird es wieder (einigermaßen) gut. Aber woran kann ich mich dann halbwegs aufrecht halten, wenn von außen nichts kommt? Das da innen ist zu wenig und gibt nicht viel her. Ende der Nebenbemerkungen.
Und was ist jetzt deine Hauptbemerkung? fragt mich mein innerer Spötter. Wenn ich das wüßte! Der Regen prasselt immer noch und die Tropfen auf das Fensterbrett formen einen interessanten Rhythmus, ja, mit den unterschiedlichen Tonhöhen fast eine elegische Melodei (sic!). (Ich muß die Schlaufen beim g tiefer runterziehen, sonst kann ich meine Schrift bald gar nicht mehr lesen; a und o sind schon oft nicht mehr zu unterscheiden, und manchmal sogar das e.)
Okay, du mit deiner vollen Hose hast leicht stinken! (Er meint nicht sich, sondern einen anderen, einen Ratschläger – der innere Korrektor.)
Der Regen hört sich wirklich schön an; ich werde ins Musikzimmer gehen und ihn vom Fenster aus auch anschauen.
(24.102025)
Peter Alois Rumpf Oktober 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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