Donnerstag, 4. Juni 2026

4488 Auf morgen

 



0:46 a.m.  Das wird ein voller Erfolg! Was, das verrate ich nicht (liebe Leute, er hält euch am Schmäh – der innere Spötter). Gerade vorhin war ich saumüde, jetzt bin ich putzmunter (Etymologie nachschauen!) (hoffentlich hat es nichts mit reinigen zu tun, denkt er jetzt, wegen dem Staub im Zimmer – der innere Spötter). (Putz = Verweis; laut Wehle; durch einen Verweis eines Vorgesetzten zur Munterkeit gezwungen? Rüdes Aufwecken bei verschlafen beim Militär? – der Tipper, der immer in den Wörterbüchern nachschauen muß.) (Du könntest doch auch einfach googeln!) (Mach ich manchmal, aber das Internet kennt viele umgangssprachliche und österreichische Dialektwörter und Redewendungen nicht. Deshalb allein nicht so verläßlich – der Tipper.)

Jedenfalls: Staub fliegt hier genug herum. Das an meinem linken Ohr klingt wie eine Gelse. Kann das schon sein?, frage ich meine Leserschaft. Achja, es ist soweit: blicke ich auf die Wand gegenüber ins sogenannte Narrenkastl, rinnt die ganze Front samt Regal und Bücher nach unten, bleibt aber an Ort und Stelle. Es ist schon klar, dass das meine müden Augen sind, aber niemals sehe ich die Dinge wieder“hinaufspringen“; sie bewegen sich immer nur nach unten. Ich verschiebe jetzt die Überprüfung und Erforschung dieses Phänomens auf morgen. Oder übermorgen.


(2.6.2026)


©Peter Alois Rumpf    Juni 2026     peteraloisrumpf@gmail.com

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