4350 Geschafft!
1:19 a.m. Aus dem Ärgsten bin ich raus. Nach der heutigen Therapiestunde (Dank an die Therapeutin!) habe ich die Angst vorm Psychiatertermin vorläufig einmal im Griff. Ich sehe nicht mehr schwarz und gebe mir eine Chance. Ich konnte soeben am Laptop bei einem Sketch von Ingo Appelt herzlich lachen. Noch bin ich nicht verloren. Und ich werde mir einen Satz, einen Spruch suchen und gut einprägen, an den ich mich klammern kann, wenn dieser Scheißtermin doch schiefläuft. Was weiß ich: den Tod als Ratgeber benutzen oder wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her (naja, dieser Satz verspricht mehr, als er halten kann – der innere Spötter). Im Ernst: mir fällt jetzt wirklich kein zweiter brauchbarer Satz ein. Der erste ist wahrscheinlich eh der beste.
Ich freue mich auf mein Kaffeehausfrühstück morgen. So ist es geplant. Ich darf nur nicht vergessen, mich zu duschen und ordentlich zu rasieren und frische Wäsche anzuziehen. Seit ein paar Stunden atme ich alle halben Stunden (in etwa) erleichtert in tiefen Seufzern auf (auch jetzt beim Eintippen! - der Tipper); schaut aus, als hätte ich es wirklich aus der Dunkelheit geschafft. Jetzt will ich versuchen zu schlafen.
(3.2.2026)
©Peter Alois Rumpf Februar 2026 peteraloisrumpf@gmail.com

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