4149 Aufhören
6:59 a.m. Ein schöner, frischer Sommermorgen, der einen schönen Tag verspricht. Auch was mich betrifft. So genieße ich diesen Tagesbeginn noch im Bett im rolloverdunkelten Zimmer, in dem ich über die offene Tür ins Vorzimmer, wo das Fenster geöffnet ist, Frischluft und Tageslicht in mein Versteck herein lasse. Das Leben ist draußen, aber ich höre mit; die Krähe zum Beispiel. Und jetzt kommt eine Fliege ins Zimmer; ihr Summen ist mindestens so alt wie ich und der Sommer. Jetzt heult ganz nahe eine Maschine los. Und hat schon wieder aufgehört (was hat eigentlich aufhören mit hören zu tun? Aufstehen und zum etymologischen Wörterbuch gehen?). Ach, wieder die Krähen, diesmal aus der Ferne.
(aufhören: laut Mackensen, Ursprung der Wörter: „Zw. mhd. ûf hœren, verstärktes hören: hinhörend die Tätigkeit unterbrechen.“ - klingt das für euch plausibel und glaubwürdig? - der Tipper)
(4.8.2025)
Peter Alois Rumpf August 2025 peteraloisrumpf@gmail.com

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