Als ich zum „Abendgebet“ das Licht abdrehe, schaue ich zum
Plafond hinauf und sehe, wie sich ein Lichtwurm aus einem schwarzen Loch in der
Zimmerdecke herauszuwinden beginnt, aber in eine Sekunde ist die Szenerie
mitsamt dem Loch wieder verschwunden und nur die Schwärze bleibt zurück, bevor
die sich wiederum zu unterscheiden beginnt und sich aufgraut.
Im Finstern schreiben können, das wär's! Ich schriebe und
schriebe die ganze Nacht hindurch und zeichnete alle nächtlichen Gestalten und
Erscheinungen auf.
(18./19.5.2021)
©Peter Alois Rumpf Mai 2021
peteraloisrumpf@gmail.com
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